Eine Assistentin für die Matratzen-Maut

Nein, wir wollen Ihnen kein anzügliches Angebot unterbreiten, vielmehr wollen wir Sie auf eine gedankliche Exkursion mitnehmen.

Stellen Sie sich ein großes Unternehmen vor, nennen wir es die Great Company. Diese hat viele Mitarbeiter, die vor allem eines tun, viel reisen, um nah am Kunden zu sein. Seit ein paar Monaten hat die Great Company eine neue Mitarbeiterin, die gute Frau Steuer. Sie ist City Tax Assistant und wurde im Travel Management eingestellt. Ihre Aufgabe ist es, sich ausschließlich um die Abrechnung der Bettensteuer zu kümmern. Was zunächst einfach erscheint, entpuppt sich schnell als Bürokratiemonster mit vielen Namen und so schiebt Frau Steuer derzeit Extraschichten, denn das Unternehmen fordert die erhobenen Steuern von den Städten, die die Bettensteuer wieder aufgehoben haben, zurück.

Dafür muss die City Tax Assistant eine einwandfreie Beweisführung über die geleisteten Abgaben führen und so wird Frau Steuer auch mal zur Detektivin. Hinzu kommt das Tagesgeschäft. Einer der Angestellten reist demnächst von Dortmund nach Köln und anschließend nach Koblenz. Drei Städte, drei Formulare, drei verschiedene Formen der Abgabe und die Höhe der Abgabe variiert natürlich auch. Und dann klingelt auch noch das Telefon: Der Chef muss nach Berlin und nimmt seinen jüngsten tierischen Familienzuwachs Hund Kalle mit. Da gehen bei Frau Steuer sämtliche Alarmglocken an. Denn in Berlin müssen Hunde Bettensteuer zahlen. Der Chef gilt als Geschäftsreisender, ist also von der Abgabe befreit, aber wie verhält sich mit dem „Business-Hund“? Ihre Verwirrung ist komplett…

All das muss ein Unternehmen theoretisch berücksichtigen und selbst wenn Frau Steuer nur unserer Fantasie entsprungen ist, so könnte bald die Realität aussehen, wenn das Hin- und Her um die City Tax weiter geht. Aber wir bleiben positiv und freuen uns, wenn die Bettensteuer wenigstens neue Stellen schafft.

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