SAS Recharge in Amsterdam

Serviced Apartment Summit Recharge in Amsterdam -  Wir waren dabei. Warum Recharge? Weil im Gegensatz zum klassischen Serviced Apartment Summit, kurz SAS, Inhalte in Workshops, Debatten und Kamingesprächen erarbeitet werden sollten, ganz fernab von Frontalvorträgen. Damit die innovativen Ideen reifen konnten, startete das Event mit einem ausgedehnten Kennenlernen der Stadt und anderen Teilnehmern. Zwischen Networking und anregenden Gesprächen ging es mit dem Boot (wie auch sonst in Amsterdam) zu ausgewählten Serviced-Apartment-Produkten. The Student Hotel – Zoku – Sweets – Yays, sie alle standen auf der Liste und überzeugten durch ihr Design und neue Konzeptideen und zeigten wieder einmal, dass Amsterdam der Hotspot für Innovationen ist. Nach 6 Stunden Hop On / Hop Off klang der Abend mit einem geheimen Event aus. Ganz wie in Italien gab es im Co-Working-Place ‚Spring House‘ Köstlichkeiten aus der Toskana und noch mehr Networking.

Der nächste Tag startete ganz nach eigenem Gusto mit einer Radtour, High-Intensity Training oder einer Besichtigung des neuen SACO Hauses The Wittenberg. Wir entschieden uns für letzteres und bereuten es keine Minute. The Wittenberg, das bis heute der Kirche gehört, ist ein beeindruckendes monumentales Backsteingebäude. Nach aufwendigem Umbau und einer großen Investition durch SACO sind in dem Gebäude 115 1- bis 3-Zimmer-Apartments der Premiumklasse entstanden.

Zurück im Zoku ging das Recharge richtig los. Im ersten Workshop wurden die neuen Trends, wie Überalterung der Bevölkerung, autonomes Fahren, Verdichtung, Mieten statt Kaufen und Wohnen auf kleinstem Raum heiß diskutiert. Anschließend debattierte das Publikum geleitet von Martin Soler über den Tod der Markentreue mit der Quintessenz, dass für die großen Brands nicht die Treue an sich, sondern die Daten dahinter das Wichtige sind. Um Gäste zu motivieren weiterhin an Treueprogrammen teilzunehmen, müssten diese flexibler werden oder einen deutlichen Preisvorteil bieten. Beim folgenden ‚Battle of the Dealmakers‘ diskutierten Investoren und Entwickler über die Schwierigkeiten im Serviced-Apartment-Segment und erklärten warum sie dennoch oder eben grade deswegen Investments in diesem Bereich tätigen. Wenig überraschend war die Bitte an die Branche um mehr Transparenz und Daten.

Während der Mittagspause durften wir in die so nahe und noch etwas fremde Welt des Co-Working eintauchen und besichtigten das im selben Gebäude befindliche WeWork. Zurück beim SAS Recharge  ging es zunächst um die Hotelentwicklungen in Amsterdam. Aufgrund des Hotelbaustops haben neue innovative Serviced-Apartment-Projekte am Markt eine deutlich bessere Chance, eine Baugenehmigung zu erhalten. Auch ein Ausflug in die Zukunft stand etwas später noch an. Nach einem kurzen Beitrag zur Artificial Intelligence brainstormten die Teilnehmer zur Umsetzbarkeit der Zukunftstrends in Serviced Apartments ganz ähnlich dem Konzept des „Apartment der Zukunft“. Das Ergebnis diverser Workshops der deutschen Fachtagung SO!APART kann allerdings schon heute besichtigt werden. Abschließend debattierten vier Industry-Leader, „ob das klassische Hotel am Aussterben ist“. Angesichts der vielen individuellen Serviced-Apartment-Konzepte auf der Welt ist diese Frage sicher berechtigt. Aber entscheiden Sie selbst…

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